Zinsen sparen - Wie kalkulieren Banken einen Baukredit?

Stiftung Warentest hat in der Finanztest-Ausgabe April 2012 erneut aufgezeigt, dass Bauherren und Immobilienkäufer bei Immobilienfinanzierungen viel Geld sparen können.

Der Zinsvergleich von Stiftung Warentest ergab Preisunterschiede von fast 40.000 Euro bei identischen Kreditanfragen. Angefragt wurde ein Kredit über 150.000 Euro (Zinsbindung 20 Jahre bei 3 % Tilgung oder 25 Jahre bei 2 % Tilgung) für den Kauf eines Hauses über 210.000 Euro. Angebote wurden von über 92 Kreditinstitute und Vermittler eingeholt.

Das Ergebnis: Der Zinsunterschied zwischen billigstem und teuerstem Anbieter betrug 39.148 €.

Wie kalkulieren Banken eigentlich ihre Kredite? Wie kommen die Zinssätze für Kredite zustande? Warum vergeben einige Banken Immobilienkredite zu sensationell niedrige Zinsen und warum müssen Finanzierungssuchende bei der falschen Bank extrem hohe Zinsen zahlen?

Um die Fragen zu beantworten, muss man hinter die Kulissen blicken und Kenntnisse über die internen Abläufe bei der Kreditvergabe haben. In die Zinskalkulation der Banken gehen Finanzierungskosten, interne Betriebskosten, Gewinnbedarf bzw. Kapitalkosten und die Verlusterwartung (Risiko) ein. Wenn man dieses Wissen hat, kann man bei einer geschickten Verhandlungsführung die Zinskonditionen wesentlich verbessern.

Für meine Kunden versuche ich immer, die beste Lösung am Finanzierungsmarkt mit den günstigsten Konditionen zu finden. Ich nutze mein Insiderwissen und verhandle mit den Banken auf „Augenhöhe“. Zudem schreibe ich die Baufinanzierung meiner Kunden aus und hole über Internetportale Angebote ein. So erziele ich regelmäßig erstklassige Best-Konditionen für meine Kunden.

Tipp: Jede Bank kalkuliert ihre Immobilienkredite nach eigenen Regeln. Wenn man dieses Wissen besitzt und die Regeln kennt, kann man die Zinskonditionen wesentlich verbessern.

Video: Zinsen sparen - Wie kalkulieren Banken einen Baukredit?

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