Wie hoch zählt die Eigenleistung bei der Baufinanzierung?
Die Eigenleistung ist häufig beim Hausbau oder bei Modernisierungen bzw. Renovierungen ein Thema. Die sogenannte "Muskelhypothek" besteht aus eigener Arbeitsleistung (Selbst-, Verwandten- und Nachbarschaftshilfe), die zu Einsparungen beim Handwerkerlohn führt. Die Einsparung wird leider oft überschätzt. Denn auf der Kostenseite bleiben die Materialkosten und eine tendenziell längere Bauzeit verursacht zusätzliche Kosten (Mietkosten, Zinsen für bereits ausbezahlte Kredite, Mehrkosten durch Qualitätsmängel etc.). Die Muskelhypothek birgt ein großes Risiko, das häufig nicht beachtet wird: Den Verlust von Gewährleistungsansprüchen. Keine Bau- oder Fachfirma wird für Fehler haften, die Sie selbst verursacht haben.
Die Eigenleistung wird von allen Banken sehr genau geprüft. Viele Banken setzen die Einsparungen maximal bis zu einen Wert von 10 – 15 % als Eigenkapitalersatz an.
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