Soll ich bei der Finanzierung ein Verwandtendarlehen einsetzen?

Verwandtendarlehen sind Kredite, die Verwandte dem Immobilienerwerber in der Regel ausschließlich auf Vertrauensbasis und ohne Sicherheiten zur Verfügung stellen. In den meisten Fällen wird für das Verwandtendarlehen kein oder ein sehr geringer Zins berechnet. Wenn Sie die Möglichkeit für ein privates Verwandtendarlehen haben und der Zins günstig ist, sollten Sie zugreifen.

Ihr Vorteil: Sie können Ihren Finanzierungsbedarf bei der Bank senken. Weniger Bankdarlehen führt zu einer besseren Bewertung (Beleihungsauslauf der Sicherheiten) und damit zu einer Zinsverbesserung.

Vorsicht bei Vermietung: Wenn Sie eine Immobilien zur Kapitalanlage erwerben und vermieten, können Sie Finanzierungszinsen als Werbungskosten absetzten. Das geht bei Verwandtendarlehen oder Privatdarlehen nur, wenn Sie eine schriftliche Zinsvereinbarung treffen. Ihr Verwandter, der die Zinsen erhält, muss diese Einnahmen als Zinseinnahmen versteuern.

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Tipp: Wenn Sie ein Verwandtendarlehen beanspruchen empfehle ich Ihnen eine schriftlich Vereinbarung, die wichtige Bedingungen und die Laufzeit beinhaltet. Denn werden diese Gelder überraschend zurückgefordert, haben Sie eventuell ein Finanzierungsproblem.
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Der Artikel "Soll ich bei der Finanzierung ein Verwandtendarlehen einsetzen?" wurde am 27.09.2015 verfasst.

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